Am Modenapark 5, 1030 Wien

1. Bebauungsumfang

Beim Projekt handelt es sich um eine durchgreifende Sanierung des Bestandes sowie Errichtung von zwei Dachgeschoßwohnungen. Großer Wert wird beim gesamten Umbau auf hochwertige Materialen und letztlich beeindruckende Wohnatmosphäre gelegt. Dies gilt gleichermaßen für Wohnungen, Allgemeinflächen sowie den Garten. Das Wohnhaus ist derzeit für 19 Wohnungen über 7 Geschoße geplant: Souterrain, Erdgeschoß, 1. Stock – 5. Stock, Dachschoß mit Galeriegeschoß.

An sonstigen Räumen sind insbesondere vorhanden: Kinderwagen- und Fahrradabstellraum, Müllraum, Parteienkeller und Haustechnikräume. Die fertigen Raumhöhen können in Nebenräumen geringer als in den Aufenthaltsräumen sein. Dies betrifft Abstellräume oder Vorräume, verkleidet werden diese Untersichten mit Gipskarton. Die Bäder werden immer mit abgehängten Decken aus Gipskarton ausgeführt.

2. Ausführungs- und Ausstattungsbeschreibung

2.1. Außenmauerwerk

Ziegelmauerwerk mit Vollwärmeschutz bzw. wo statisch erforderlich aus Stahlbeton mit entsprechender Dämmung lt. Bauphysik. Ziegelwände der raumseitig mit
Innenputz versehen.

2.2. Tragende Innenwände (Wohnungstrennwände) Ziegelwände werden beidseitig verputzt; wenn statisch erforderlich, müssen Stahlbetonwände ausgeführt werden.

Wo für das Erreichen des vorgegebenen, erforderlichen Wärme- bzw. Schallschutzes notwendig ist, Ausführung einer Gipskartonvorsatzschale.

2.3. Zwischenwände (Innentrennwände)

Gipskartonständerwände beidseitig beplankt, dazwischen Mineralwolle.

2.4. Parteienkeller- Zwischenwände

Holzlatten- oder Metallständerwände mit Zylinder und Drücker in die Zentralschließanlage einbezogen.

2.5. Fenster, Fenstertüren

Holzfenster und Tür– Fensterkombinationen mit Isolierverglasung entsprechend Behördenvorschrift und Bauphysik, Beschläge verdeckt, Griffolive alu, Innenfensterbank: Vollholz, Außenfensterbank Helopal Classic oder verblecht.

2.6. Balkongeländer

Verzinkte Rahmenkonstruktion mit Sprossenfüllung.

2.7. Dachterrassengeländer

Verzinkte Rahmenkonstruktion mit Sprossenfüllung.

2.8. Wohnungseingangstüren

Einbruchshemmende Stahlblechtüren mit Mehrfachverriegelung und Sicherheitsbeschlag, Stilecht dem Objekt angepasst.

2.9. Innentüren (Wohnungen und Büros)

Raumhohe Holztüren als Röhrenspantüren, weiß beschichtet mit folierten Holzzargen Beschlag Fa. Grundmann oder gleichwertig

2.10. Fußbodenbeläge

Bäder, WC: Solnhofner bruchrauh, 20er Bahnen, dieser Sandstein sorgt durch seine angenehmen Farbtöne für ein unvergleichliches Wohlbefinden.
Sonstige Räume: Rosteiche Parkett, ein einzigartiger Boden, der in einem speziellen Verfahren hergestellt wird und ein wunderbares Raumgefühl erzeugt, welches seinesgleichen sucht; fußbodenheizungsgeeignet.

2.11. Wandbeläge

Bäder: ausgewählte Bereiche werden mit weißen, glänzenden 30*60cm Fliesen bzw. 2*2cm weißem Glasmosaik raumhoch verfliest.
Sonstige Räume: Dispersion, Fa. Sefra Firnweiß.

2.12. Decken

Dispersion, Fa. Sefra Firnweiß

2.13. Sanitäre Einrichtungen

Küchen: Warm- und Kaltwasseranschluss sowie Ablaufanschluss in Bodennähe Aufputz, sodass durch den Käufer bei der Installation der Küche eine Weiterführung zur Spüle hinter der Kücheneinrichtung möglich ist.

WC: Hänge-WC als Tiefspüler Fabrikat Laufen Pro oder gleichwertiges mit integriertem Unterputzspülkasten mit 2-Mengen-Spültechnik Fabrikat Hutter, Sitzbrett mit Deckel Laufen Pro, Handwaschbecken Laufen Pro A 36*25 cm.

Bäder mit Wanne und Dusche: Acryleinbauwanne Fabrikat Diana Plus ca. 180×80cm oder gleichwertiges in weiss, Einhandhebelmischerarmatur verchromt Unterputz Grohe Essence mit Handbrause und Brauseschlauch Fa. Grohe Relexa, Einzel oder Doppelwaschtisch Laufen Pro.

Verflieste Duschbereiche: Größe gemäß Plan mit entsprechender Gefälleausbildung zum Bodenablauf, Bodenablauf als Duschrinne mit Geruchsverschluss, Einhebelbrausearmatur Unterputz Grohe Essence, Duschstange mit Handbrause und Schlauch Fabrikat: Grohe Relexa, Duschwand falls erforderlich aus Glas.
Bäder ohne Wanne: Verflieste Duschbereiche, Größe gemäß Plan mit entsprechender Gefälleausbildung zum Bodenablauf, Bodenablauf als Duschrinne mit Geruchs-verschluss, Einhebelbrausearmatur Unterputz Grohe Essence, Duschstange mit Handbrause und Schlauch Fabrikat: Grohe Relexa, Duschwand aus Glas.
Einzelwaschtisch Laufen Pro.

2.14. Lüftung

Sanitärräume ohne Fenster: Mechanische Entlüftung über Dach mittels UP-Lüfter Marke 
Limodor weiß, mit Nachlaufrelais, Steuerung mittels eigenem Schalter, oder mit dem Lichtschalter gekoppelt.
Küchen und Kochnischen: Dunstabzug mit Aktivkohle für Umluftbetrieb (vereinzelt baulich auch Abluftbetrieb direkt ins Freie möglich, Querschnitt 125 mm).

2.15. Heizung und Warmwasserbereitung sowie Kühlung

Die Wärmeversorgung erfolgt über eine zentrale Heizungsanlage mit Fernwärme. Die verbrauchsmäßige Abrechnung erfolgt über geeichte Wärmemengenzähler.

Es wird noch entschieden, ob die Warmwasserbereitung zentral oder dezentral erfolgen wird. Bei einer dezentralen Lösung werden die Wohnungen mit Danfos Wohnungsstationen inkl. Wärmemengenzähler ausgestattet. Kommt eine zentrale Warmwasserbereitung zum Einsatz, wird die benutzerfreundliche Anwendung durch Zirkulationspumpen bzw. Zirkulationsleitungen gewährleistet. Die verbrauchsmäßige Abrechnung erfolgt über angemietete geeichte Wärmemengenzähler. Die Kosten dafür werden über die Heizkostenabrechnung verrechnet.

Die Wohnungen werden mittels Fußbodenheizung beheizt (ausgenommen Abstellräume). In den Bädern ist zusätzlich ein Handtuchheizkörper vorgesehen.

Die Regelung der Fußbodenheizung erfolgt zentral außentemperaturabhängig und in den Wohnungen über ein digitales Raumthermostat mit Wochenprogramm und raumweise angebrachte und zu steuernde analoge Raumthermostate. Verteilerkästen im Regelfall im Abstellraum, Vorraum oder WC als Unterputz-Ausführung situiert. Die Wohnungen im Dachgeschoss 1 und 2 erhalten eine Vorrichtung für eine Klimaanlage, pro Aufenthaltsraum wird die Vorrichtung für ein Innengerät an die Wand (meist oberhalb der Türe) hergestellt. Die Innen- und Außengeräte sind nicht Gegenstand des Kaufvertrages. Die Aufstellung der Außengeräte ist auf der wohnungszugeordneten Terrasse der Wohnung geplant. Das Einreich- und Bewilligungsverfahren für die Klimaanlage ist nicht Gegenstand des Kaufvertrages.

2.16. Kaltwasser

Kaltwasserverbrauchsmessung erfolgt wohnungsweise über angemietete geeichte Kaltwasserzähler welche alle 5 Jahre ausgetauscht werden. Die Kosten dafür werden über die Heizkostenabrechnung verrechnet.

2.17. Sonnenschutz

Alle Fenster und Terrassentüren im Dachgeschoß werden mit elektrisch bedienbaren Außenraffstore ausgestattet. Die Steuerung des Sonnenschutzes erfolgt bequem über eine Funkfernbedienung.

2.18. Elektroinstallationen

Die Anzahl der Lichtauslässe, Schalter, Steckdosen und Anschlüsse für Telefon und Radio/TV basieren auf den Ansprüchen modernen, überdurchschnittlichen Wohnkomforts.

Steckdosen und Schalter Fabrikat Berker S1 weiß oder gleichwertig in ausreichender Anzahl, Beleuchtung in den Bädern mittels Deckenspots. Alle anderen Räume Deckenauslässe für käuferseitige Beleuchtung vorbereitet. Verteilerkästen im Regelfall im Abstellraum oder Vorraum als Unterputz-Ausführung situiert.

Stromkreisaufteilung erfolgt lt. Vorschriften.
Kellerabteil: erhält eine Stromversorgung (eine Deckenleuchte, eine Steckdose).

Multimediainstallation:

Für die Kommunikationsmedien werden folgende Installationen ausgeführt:
Jede Wohnung erhält einen Unterputzverteiler im Abstellraum. Dieser Verteiler wird vom Steigschacht aus mit mindestens 3 Leerrohren versorgt. Ab diesem Wohnungsverteiler werden die Zimmer sternförmig mit Leerrohren verbunden. Damit können die Multimedia-Leerdosen im Auftrag des Eigentümers durch die entsprechenden Anbieter wahlweise mit Telefon oder Internetanbindungen verbunden werden.

2.19. Balkone und Terrassen

Balkone und Terrassen werden mit Riffeldielen aus steirischer Lärche ausgestattet

2.20. Zentralsperre

Sämtliche für Wohnungseigentümer sperrbare Schlösser mit Zentralsperre und Einschlüsselsystem, Fabrikat EVVA oder GEGE mit 5 Schlüsseln.

2.21. Stiegenhausbereich

Der originale Bodenbelag wird nach Möglichkeit erhalten. Die bestehende Gitterlifteinhausung wird durch einen ansprechenden Glasschacht ersetzt.

Speziell im Eingangsbereich aber auch in den einzelnen Geschoßen wird raffiniert mit abgehängten, hinterleuchteten Deckenelementen ein einzigartiges Flair erzeugt. Unmittelbar nach der Hauseingangstür wird die Decke von einem matt, hinterleuchteten Fünfer veredelt. Ein ständiges Wechselspiel aus indirektem Licht und abgehängten Deckenelementen erzeugen eine ansprechende Atmosphäre zum Wohlfühlen schon vor den eigenen vier Wänden. Sämtliche Beleuchtungskörper werden teils über Bewegungsmelder gesteuert, ergänzt durch einen Taster pro Geschoß.

2.22. Kinderwagen- und Fahrradabstellraum

Bodenbelag: Feinsteinzeug Fabrikat Sintesi superfici 30*30cm oder gleichwertig.

2.23. Nebenräume

Beleuchtung des Kinderwagen- und Fahrradabstellraumes, der Kellerabteilbereiche, Haustechnikräume und Müllraum mittels Leuchtstoffbalken. Bodenbelag in untergeordneten Allgemeinbereichen wie zB. Kellerabteile, Haustechnikräume usw. Estrich versiegelt.

2.24. Hauseingangsbereich

Video-Türsprechanlage Fabrikat Gira oder gleichwertig, Postkästen sofern baulich möglich in Unterputzausführung, die massivholz Eingangstüre wird liebevoll zu einem wichtigem Stilelement designed. Im Eingangsbereich wird eine Videoüberwachung zur Erhöhung der Sicherheit vorgesehen. Über die Nutzung hat die Eigentümergemeinschaft zu entscheiden.

2.25. Aufzug

Sofern seitens der MA 37A einer Stilsanierung zugestimmt wird, wird die bestehende, seltene Kabine samt Aufzugsanlage so adaptiert, dass alle Element den aktuell geltenden Sicherheitsvorschriften entsprechen. Gegebenfalls wird in der Stiegenspindel ein neuer Aufzug errichtet.

2.26. Außenanlagen

Es wird größten Wert auf eine optisch einladende und praktisch gut nutzbare Gartengestaltung gelegt, damit die Gartenflächen zu einer Wohlfühloase vollendet werden. Ein Wechselspiel von Natursteinmauern, Rasenflächen, Kräutergärten und Sitzgelegenheiten machen den Garten zu einem beliebten Meltingpot. Für die Pflege und Erhaltung ab Wohnungsübergabe sind die Wohnungseigentümer zuständig.

Eigengartenabgrenzung: Natursteinterrassen, massive Stahlbetonkonstruktion (Oberfläche Beton) und Lärchenzäune.

2.27. Müllplatz

Der Müllraum befindet sich neben dem Hauseingang mit mechanischer Entlüftung.

2.28. SAT-Anlage

Hauseigene SAT-Anlage für DVB-S-Empfang (der erforderliche SAT-Receiver ist vom Eigentümer beizustellen). Für die Wohnanlage wird kein Telekabelanschluss hergestellt.

2.29. Kamine

Je Wohnung wird ein behördlich vorgeschriebener Notkamin in einem Aufenthaltsraum bereitgestellt. Die Zugänglichkeit lt. Wiener Kehrverordnung für Reinigungszwecke muss an der tiefsten Stelle in der Wohnung gestattet werden.

2.30. Einrichtungsgegenstände

Die Wohnungen werden mit weißen, hochglanz Markenküchen inkl. Siemens Einbaugeräten im oberen Preissegment ausgestattet. Die restliche in den Plänen dargestellte Einrichtung ist lediglich als Einrichtungsvorschlag zu verstehen. Die Möblierung, sowie die Ausstattung mit Leuchtkörpern in der Wohnung sind nicht im Leistungsumfang enthalten. Badbeleuchtung ist im Kaufumfang enthalten.

2.31. Energieausweis

Für die gesamte Wohnanlage wird ein Energieausweis erstellt. Die dabei errechneten Werte sind bedarfsorientiert ermittelt und können bei exponierten Wohnungen wesentlich von diesen abweichen. Alle anderen Wohnungen werden Abweichungen aufweisen, welche geringfügiger sein werden.

3. Grundsätzliches

Grundsätzlich erfolgt die Ausführung entsprechend den aktuell gültigen Ö-NORMEN für den bautechnischen Bereich. Insbesondere im Bereich der Hochzüge bei Terrassen kann davon eine geringfügige Abweichung, ohne jedoch die Gewährleistung gegenüber dem Wohnungskäufer in irgendeiner Art und Weise einzuschränken, entstehen. Ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass bei natürlichen Materialien Farb- und Strukturabweichungen gegenüber den bemusterten Materialien, welche teilweise auch nur einzelne Elemente betreffen können, nicht ausgeschlossen werden können. Änderungen der Materialien und Ausstattungen bleiben dem Bauträger insofern vorbehalten, als gegebenenfalls auch andere gleichwertige oder bessere Materialien zur Ausführung gelangen können. Ebenso sind durch technische Gegebenheiten oder behördliche Vorschriften bedingte Änderungen gegenüber den Plänen und der Bau- und Ausstattungsbeschreibung noch möglich. Der Wohnungskäufer wird über derartige wesentliche Änderungen so früh wie möglich informiert werden. Sonderwünsche hinsichtlich Ausstattung werden gerne berücksichtigt, soweit diese technisch möglich sind, rechtzeitig beantragt werden und nicht gegen behördliche Vorschriften verstoßen.